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Kriminelle versuchen, Ihr Konto zu übernehmen


Nutzer:innen erhalten vom Absender „Spotify-Rechnung“ ein Schreiben, in dem ein Problem mit Ihrer Zahlung vorgetäuscht wird, berichtet unser Kooperationspartner Watchlist Internet. Im E-Mail werden Sie gebeten, auf einen Button zu klicken. Dieser führt dann auf eine gefälschte Spotify-Login-Seite. Daten, die dort eingetippt werden, landen direkt bei Kriminellen. Sie verlieren dann höchstwahrscheinlich den Zugriff auf Ihr Spotify-Konto. Setzen Sie umgehend Ihr Passwort zurück, wenn Sie Ihre Daten eingegeben haben!

E-Mail mit Betreff „Für Ihre rechnung 3947291442 ist eine zahlung erforderlich“ ist faux

Haben Sie ein E-Mail von Spotify bekommen? Fragen Sie sich gerade, ob es echt ist? Wenn es im E-Mail um ein Problem mit Ihrer Zahlung geht, ist es eindeutig faux!

Fake E-Mail im Namen von Spotify / Screenshot: Watchlist Internet
Fake E-Mail im Namen von Spotify / Screenshot: Watchlist Internet

Der genaue Wortlaut des betrügerischen E-Mails lautet:

Wir können Ihnen keine Rechnung stellen.

Wir hassen es, schlechte Nachrichten zu überbringen, aber es gibt ein Problem mit Ihrer bevorzugten Zahlungsmethode.
Befolgen Sie diese Schritte, um uns bei der Lösung dieses Problems zu helfen.

Ihre Rechnung

Klicken Sie keinesfalls auf den Button „Ihre Rechnung“. Sie landen auf einer gefälschten Login-Seite! Nachdem Sie sich eingeloggt haben, werden Ihre Kreditkartendaten gefordert. 

Echt oder Fake? So entlarven Sie betrügerische E-Mails

Klicken Sie niemals voreilig auf einen Link bzw. Button in einem E-Mail. Überprüfen Sie zuerst, ob das Schreiben seriös ist und tatsächlich vom angeführten Absender stammt!

  • Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung: Dieses Spotify-E-Mail ist quick fehlerfrei. Wer genau hinsieht, findet aber im Betreff Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung. Bedenken Sie: Echte E-Mails sind immer fehlerfrei!
  • Absender-E-Mail-Adresse: Sehen Sie sich die E-Mail-Adresse des Absenders an. In diesem Fall: rechnung1@software.com. Diese E-Mail-Adresse sagt erstmals nichts über den Absender aus. Daher: Suchen Sie die E-Mail-Adresse mit dem Zusatz „Spotify“ im Internet, um herauszufinden, ob es sich um eine offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens handelt. Sie können die E-Mail-Adresse aber auch mit einem alten E-Mail von Spotify vergleichen. Ist die E-Mail-Adresse vollkommen unplausibel, handelt es sich um Fake!
  • Grund des Schreibens: Hinterfragen Sie immer den Grund des Schreibens. Kontrollieren Sie in Ihrem Konto, ob die Behauptung stimmt. Loggen Sie sich über die Web-Version ein und gehen Sie zum Reiter „Belege“. Finden Sie dort keine Hinweise auf eine ausstehende Zahlung, handelt es sich um ein betrügerisches E-Mail. Außerdem fordert Sie Spotify niemals auf, persönliche Daten per E-Mail zu übermittelt. Darüber werden Sie auch auf der Support-Seite informiert.
  • Link: Kontrollieren Sie, wohin der Button „Ihre Rechnung“ führt. Legen Sie dafür den Maus-Anzeiger auf das Feld. Klicken Sie es aber nicht an! Sie sehen dann, auf welche Internetadresse verlinkt wird. In diesem Fall wird auf „https://amitys.de/usaled/44e50d6b66fba750c967c2977131f004/residence.php“ verlinkt – eine vollkommen unplausible Adresse!

Ich habe meine Daten eingegeben – Was kann ich tun?

  • Setzen Sie umgehend Ihr Passwort zurück!
  • Sie können nicht mehr auf Ihr Konto zugreifen? Kontaktieren Sie Spotify.
  • Sie haben Kreditkartendaten eingetippt? Kontaktieren Sie Ihr Kreditkarteninstitut und erklären Sie, dass Sie Opfer einer Betrugsmasche wurden. 
  • Leiten Sie das betrügerische E-Mail an Spotify weiter: spoof@spotify.com
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!

Tipp: Auf der Hilfe-Seite von Spotify finden Sie alle wichtigen Infos zum Schutz Ihres Kontos!

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die Watchlist Internet auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet hat.

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Quelle: Watchlist Internet

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
struggle. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.





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