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Giancarlo Esposito hat vor seinem The Boys-Bösewicht am meisten Angst


Seid ehrlich: Ist es überhaupt möglich, an die besten, furchteinflößendsten und faszinierendsten Bösewichte der letzten Serienjahre zu denken, ohne direkt auf Giancarlo Esposito zu stoßen? Seinen endgültigen Durchbruch schaffte der Schauspieler mit Gustavo “Gus” Fring, dem psychotisch aufgeräumten Drogenboss und Restaurantkettenbesitzer aus Breaking Bad.

Seitdem spielte Esposito in der Star Wars-Serie The Mandalorian einen kompromisslosen Schurken, sorgte im Videospiel Far Cry 6 als Diktator für Gruselgänsehaut und schlüpft auch für die letzte Staffel von Better Call Saul erneut in die Rolle von Gus Fring. Doch es gibt laut Esposito einen bösen Charakter in seiner langen Schauspielkarriere, der alle aussticht: Stan Edgar aus The Boys, Amazons fantastischer Superhelden-Satire, deren dritte Staffel aktuell einmal mehr für Begeisterung und Ekel sorgt.

Giancarlo Espositos Stan Edgar hat in The Boys selbst den übermächtigen Homelander unter Kontrolle

The Boys – S03 Teaser Trailer Vought News (English) HD

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Stan Edgar ist CEO von Vought, dem Riesenkonzern hinter den “Seven”, den Avengers von The Boys quasi. Nur eben in “moralisch weniger integer”. Vought will mit seinem Superheld:innen-Team nicht nur jede Menge Merch verkaufen und ab und an ein Leben retten. Dem Konzern geht es primär um politische und militärische Einflussnahme und die Weiterentwicklung des Stoffes, mit dem normale Menschen Superkräfte bekommen. Dafür geht der Vought-Boss eben auch über Leichen.

Im Interview mit Moviepilot brachte Giancarlo Esposito die Motivation seines Charakters auf den Punkt:


Stan Edgar aus The Boys hat Verbindungen ins Deutschland vergangener Zeiten, zu Wissenschaftlern und dem Nazi-Regime. Daraus entwickelt sich für ihn ein Fokus auf Geld und Manipulation in einer Welt, in der Politik und Krieg reine Unterhaltung sind. Das bringt Stan in eine interessante Situation, er kontrolliert seine Welt.

Dabei gerät Stan Edgar immer wieder mit Homelander (Antony Starrr) aneinander, dem aktuell mächtigsten Superhelden im The Boys-Universum und vordergründigen Bösewicht. Homelander ist unberechenbar, psychisch instabil und verdammt gefährlich. Trotzdem knickt selbst er vor dem eiskalten Stan Edgar ein.

Der Nazi-Kollaborateur ist in den Augen des Breaking Bad-Stars das ultimative Böse

Giancarlo Esposito als Gus Fring in Breaking Bad

Zumindest Giancarlo Esposito scheint das nicht zu überraschen. Als wir ihn im Interview fragten, welcher seiner beeindruckend vielen Bösewichte ihm persönlich am meisten Angst machen würde, musste er nicht lange überlegen: “Wahrscheinlich der aalglatte Business-Mann mit den Nazi-Verbindungen, weil seine Intentionen im Verborgenen bleiben.”

Damit landet sein The Boys-Charakter selbst vor Gustavo Fring, dessen Breaking Bad-Schicksal die Serienwelt in ihren Grundfesten erschütterte.

Jemand wie Stan Edgar, das unternehmerische Böse, ist in meinen Augen viel gefährlicher. Er ist heimtückisch, er ist berechnend. Auch Gus Fring ist berechnend, aber auf eine tragischere, tiefgreifendere Weise.

Fring scheint in den Augen des Schauspielers also menschlicher und moralisch nicht ganz so verkommen. Doch auch Stan Edgar bekommt in Staffel 3 von The Boys deutlich mehr Facetten abseits seiner manipulativen Businesspläne. Und wird vor ganz neue Herausforderungen gestellt.

Bleibt abzuwarten, ob Edgar sich auch weiterhin gegen Gegenspieler:innen wie Homelander durchsetzt oder am Ende spektakulär scheitert. Wie Gus Fring in Breaking Bad.

Podcast: Ist Breaking Bad nach 10 Jahren immer noch die beste Serie aller Zeiten?

Auch fast 10 Jahre nach dem Finale ist Breaking Bad für viele eine der besten Serien aller Zeiten. Passend zum Start der letzten Staffel des Spin-offs Better Call Saul tauchen wir nochmal tief in die Hauptserie ein und besprechen, was Breaking Bad so großartig macht.

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Neben den unvergesslichsten Szenen gehen wir im zweiten Teil auf Serien ein, die nach Breaking Bad erschienen sind und sich mit dem Hit-Phänomen vergleichen lassen.

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Welcher Bösewicht von Giancarlo Esposito gefällt euch am besten?



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