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Für dieses Trikot habe ich gearbeitet und Geld gespart


Bevor Sadio Mane selbst zu einem Weltstar wurde, schaute der Neuzugang des FC Bayern München als Kind zu El Hadji Diouf und Ronaldinho auf und legte sogar Extraschichten ein.

“Sie waren meine Idole. Das waren herausragende Spieler. Ich habe mir stundenlang Videos von ihnen angesehen und versucht, ihnen alles nachzumachen”, sagte Mane im Interview mit dem vereinseigenen Magazin des FC Bayern.

Mane hatte als Kind auch die Trikots des Senegalesen und des Brasilianers. “Meine Mutter hat mir ein Trikot von El Hadji Diouf geschenkt”, so Mane. Bei Ronaldinho wurde er dann selbst aktiv: “Als ich etwas älter war, habe ich mir selbst eins von Ronaldinho gekauft. Ich habe extra gearbeitet und mir Geld verdient, um es mir zusammenzusparen.”

Mane weiter: “Es war ein Traum, seinen Namen auf dem Rücken zu tragen. Ich wollte die Trikots gar nicht mehr ausziehen, jeden Tag hatte ich ein anderes an.”

Der ehemalige Liverpooler gab Einblicke in seine Kindheit: “Ich wurde in einem kleinen Dorf im Senegal geboren, es heißt Bambali. Dort bin aufgewachsen und zur Schule gegangen. In meiner Kultur genießen Eltern einen hohen Stellenwert. Man hört auf sie, man erweist ihnen Respekt. Ich denke, dass diese Werte in allen Bereichen des Lebens sehr wichtig sind und bin dankbar, dass ich so erzogen wurde.”

Sadio Mane: “In Bambali bin ich der Sadio von früher”

Die Heimatbesuche sind ihm heute noch wichtig, auch wenn der eng getaktete Spielplan ihm kaum Zeit für Besuche lässt: “Mehr als einmal im Jahr war in den vergangenen Spielzeiten leider nicht möglich, weil wir in meinen acht Jahren in England nur ein Mal eine Winterpause hatten.”

In Bambali fühle er sich aber jedes Mal sehr wohl: “Dann bin ich der Sadio von früher. Ich spiele Fußball mit meinen alten Freunden, wir haben Spaß zusammen. Ich genieße es immer sehr zurückzukehren.”

Auch in seiner neuen Heimat München fühlt er sich aber schon sehr wohl – und kennt sie seit seiner Zeit bei Red Bull Salzburg schon ganz gut: “Ich war tatsächlich schon häufiger in der Stadt, mit Freunden. Und einmal waren wir auch in der Allianz Arena, bei einem Champions-League-Spiel gegen Arsenal. Damals war es noch unvorstellbar für mich, dass ich irgendwann mal selbst dort spielen würde.”

Er freue sich schon sehr auf das Oktoberfest, das nach zwei Jahren Corona-Pause nun wieder stattfinden wird: “Ich freue mich schon sehr darauf. Ich habe sogar schon eine Lederhose zu Hause, noch aus meiner Zeit in Salzburg. Ich habe sie behalten, weil ich sie immer gerne getragen habe und generell sehr an anderen Kulturen interessiert bin.”

Sadio Mane sprach auch darüber, warum er sich nicht als Weltstar sieht.





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